VB010 Lernen & Arbeiten

Von Schulwegen, Karrieresprüngen und Harry Potters fehlendem Abitur

Der Ernst des britischen Lebens ist voller Abkürzungen wie GCSE und A-Level. Und seltsamer Noten wie A* und 2.1. Man trifft aber auch "public school boys", die überhaupt keine öffentliche Schule besucht haben. Und häufige Karrierewechsler. Dafür gibt es keine Arbeitszeugnisse, und akademische Titel sind in weiten Teilen gleichgültig. Aber nur so lange bis die Deutschen das E-Mail-System umstellen.

Unter anderem erwähnt werden nurseries und Kindergärten, state schools, comprehensive schools und grammar schools, independent schools inklusive public schools wie Eton und Harrow, das 11+ exam, das Common Entrance (CE) exam, Harry Potter mit seinen O.W.L.s und N.E.W.T.s sowie Schul-Überflieger Hermione Granger, das GCSE, die A-Levels, ICT, undergraduate degrees wie der Bachelor, honour degrees, der Master, Referenzen bei Stellenbewerbungen, Berufsverbände wie das CIPD, Berufsausbildungen im Sinne des Modern Apprenticeships, und die Open University.

VB009 Feiern

Unterwegs ohne Mäntel und Hosen, aber mit Masken und viel Alkohol

In Svens Geburtstagsfolge geht es um Geburtstagsfeiern, Junggesellenabschiede, und Kostümierungen aller Art. Sind die Briten einfach nicht wetterfühlig? Und sollten wir nicht auch in Deutschland häufiger Eheschließungen im Schottenrock begehen? Vor allem sollten wir uns aber mehr feiern lassen, anstatt Feiern zu Stress werden zu lassen! Und Hugh Grant darf auch gerne das F-Wort verwenden.

Unter anderem erwähnt werden mein Geburtstag, fancy dress shops, stag nights und hen nights, Smokings (black tie), das Prince Charlie Outfit bzw. Scottish Highland Dress, die Filme Vier Hochzeiten und ein Todesfall und Notting Hill – beide mit Hugh Grant, und der eine mit Andy MacDowell und der andere mit Julia Roberts. Ach ja, und Weihnachtsfeiern.

Neu im Angebot: Opus und YouTube

Der Podlove Podcaster-Workshop in Berlin hat mir viele neue Ideen, Tips und Tricks beschert – vor allem aber auch die persönliche Bekanntschaft von vielen anderen Podcastern. Nochmals meinen herzlichen Dank an Tim Pritlove, Claudia Krell und Ralf Stockmann für die Organisation!

Zwei Ideen aus dem Workshop habe ich gleich umgesetzt: Zum einen gibt es den Podcast ab sofort auch im Opus-Audio-Format als Feed, Download und Torrent. Zum anderen hat Viva Britannia nun einen eigenen YouTube-Channel, auf dem alle Folgen veröffentlicht werden. Viel Spaß damit!

Die neue Folge kommt, wie angekündigt, Mitte nächster Woche. Es wird feierlich!

Urlaubs-Fast-Pause im Mai

Wie in der heute erschienenen Folge 8 angekündigt, bin ich im Mai in drei Wochen lang in Deutschland und auf der Insel unterwegs. Man könnte es Bildungsurlaub nennen. Oder auch meinen offiziellen Abschied von den 30er Jahren.

Aus diesem Grund werde ich im nächsten Monat nur eine einzige Folge veröffentlichen, voraussichtlich zeitlich und inhaltlich passend zu meinem Geburtstag am 15. Mai. Direkt ab Anfang Juni geht es dann im gewohnten 2-Wochen-Takt weiter.

Vielleicht sieht man sich ja aber zwischendurch persönlich. Etwa beim Podlove Podcaster Workshop in Berlin (ausgebucht!). Bei der re:publica in Berlin. Beim Skeptiker-Kongress in Köln. Oder bei unserem großen Hörertreffen in Köln (auch ausgebucht!).

Take care!

VB008 Essen

Britische Küche vom Frühstück bis zum Sonntagsbraten

Eine Tour de Farce durch die britische Speisekarte. Warum es mittags wahlweise Lunch oder Dinner gibt, aber immer mit Kartoffeln. Was es mit Marmelade, Marmite und Quorn auf sich hat. Wie viel die britische Küchensprache den Franzosen zu verdanken hat. Warum die Briten dennoch keine Franzosen brauchen, um Spitzenköche hervorzubringen. Und weshalb die Wildschweine mit Minzsoße vielleicht arm dran sind, aber nicht der Lammbraten.

Unter anderem erwähnt werden continental vs. cooked breakfast, cereals, Porridge, Marmelade vs. Konfitüre, Marmite, Justus von Liebig, baked beans, kippers, elevenses, Tolkien und seine Hobbits, lunch vs. dinner vs. tea, Sandwiches, chips vs. crisps, Fish & Chips, pies, baked potatoes, Cheddar-Käse, Quorn, Devon, Cornwall, cream tea, scones, clotted cream, Sunday roast, Yorkshire-Pudding, Asterix bei den Briten, Minzsoße, deep-fried Mars bars, sticky toffee pudding, spotted dick, custard, Jamie Oliver, Hugh Fearnley-Whittingstall, Gordon Ramsey, Hell’s Kitchen und Masterchef.

Und dann wären da noch die re:publica, der Skeptiker-Kongress in Köln und das gleichzeitig stattfindende Hörertreffen am 10. Mai. Und mein Geburtstag.

VB007 Wissenschaft

Aufklärungs-Geschichte(n) zu Colleges, Universitäten und Forschergeist

Warum die britische Wissenschaft seit der Aufklärung ganz praktisch unterwegs war: Wie entstanden die alten Universitäten, und warum sind Colleges eigentlich viel wichtiger? Warum ist die Königliche Gesellschaft ganz bodenständig? Was hat ein Architekt mit Bluttransfusionen zu schaffen, und Isaac Newton mit Geldfälschern? Und warum spricht Sven schon wieder über Pubs?

Unter anderem erwähnt werden (noch einmal) das Hörertreffen am 10. Mai, mein Interview im Skeptoskopdie Konferenz QED, die alten britischen Universitäten (insbesondere Oxford und Cambridge), Colleges, Hogwarts, University Challenge, Francis Bacon, Baruch de Spinoza, Voltaire, die Aufklärung (engl. Age of Enlightenment), Immanuel Kant, natural philosophy, Isaac Newton, die Principia Mathematica, die Glorious Revolution, das Bill of Rights, die Royal Society, Robert Boyle, Robert Hooke, Christopher Wren, das Royal Greenwich Observatory, Edmond Halley, William Petty, Gottfried Wilhelm Leibnitz, der Barock-Zyklus von Neal Stephenson, Adam Smith, David Hume, James Watt, die Royal Institution, Michael Faraday, die Weihnachtsvorlesungen, School of Hard Sums, Dara Ó Briain und Skeptics in the Pub.

Doku “Was die Briten lieben” online

Heute hat mich netterweise @iomf42 per Twitter darauf aufmerksam gemacht, dass die fünfteilige Dokumentation “Was die Briten lieben” wieder in der ARD-Mediathek zu finden ist, und ARD Online selbst hat gleich den Link zu den Folgen geliefert.

In jeweils 45 Minuten widmet sich der englische Autor Ben Lewis jeweils einem Thema aus britischer Sicht: Autos (vgl. VB001). Hüten. Eigenheimen (vgl. VB002). Humor. Sandwiches (vgl. VB008 – ach, die kommt ja erst in drei Wochen!).

Viel Spaß dabei!

VB006 Offizielles

Von Einreisen und Ausweisen, Pässen und Adressen

Die Besonderheiten des britischen Meldewesens. Warum muss ich mich als EU-Bürger an der britischen Grenze ausweisen? Warum ist hier jeder so stolz auf seinen Pass, aber offenbar nicht seinen Briefkasten? Und warum kann man in einen kafkaesken Teufelskreis geraten, wenn man als neu eingereister Ausländer auf der Insel ein Bankkonto eröffnen will?

Unter anderem erwähnt werden April Fools’ Day, das Schengener Abkommen, der Commonwealth, Identity Cards, der National Health Service (NHS) mit seinen General Practitioners (GPs), Hausnamen, Postleitzahlen, Identitätsdiebstahl, und mein Interview im Skeptoskop.

VB005 Pubs

Zum wahren britischen Wohnzimmer: Inns, Ale Houses und Pub-Etikette

Eine Folge für ordentliche Stammtischgespräche: Wie Pubs entstanden, wie der Gin ihnen indirekt zum Erfolg verhalf, und warum viele Wirte sie zu Recht als ihr Eigenheim betrachten. Und natürlich vieles zum richtigen Verhalten im Pub - von der Bestellung bis zum Trinkgeld in virtuellen Naturalien. Cheers!

Unter anderem erwähnt werden zu Pubs u.a. Samuel Pepys, Kate Fox, ihr Buch Watching the English, Inns, Ale Houses, Gin, der Beerhouse Act von 1830, die unterschiedlichen Bereiche in klassischen Pubs (wie tap room, saloon, lounge, snug, und jug and bottle), Schanklizenzen, die Sperrstunde, das Rauchverbot, Challenge 25, pub crawls, Warteschlangen, Kneipenessen (pub grub), Pints und Trinkgeld.

Heute geht’s zum Feiern in den Pub

Ich bin wirklich überwältigt von dem ganzen Zuspruch, den mein kleines Podcast-Projekt hier bekommt. Allen meinen Hörerinnen und Hörern vielen lieben Dank!

Es hätte mir ja schwanen müssen, dass da etwas auf mich zukommen könnte, als die deutsche Podcast-Institution Hörsuppe bereits nach der ersten Folge entschied, Viva Britannia zu featuren. Kurze Zeit später tat der Podcast-Client Instacast das gleiche.

iTunes-FeatureDiese Woche hat iTunes dann mit einem großen Feature nachgelegt. Diese Werbung dürfte dann auch dazu beigetragen haben, dass Viva Britannia heute bis auf Platz 1 der Podcast-Kategorie “Gesellschaft und Kultur” geklettert ist, und in den Gesamt-iTunes-Charts derzeit auf Platz 2 steht. Und das für ein privat produziertes Kleinformat, von dem gerade mal ein paar Folgen erschienen sind. Wahnsinn.

Jetzt sind iTunes-Charts natürlich nicht alles, denn viele hören Podcasts auf anderem Wege, und die Berechnung der Charts ist alten Podcast-Hasen zufolge manchmal etwas seltsam. Dennoch, sie geben einem als Produzenten eine bessere Perspektive als reine Zugriffszahlen auf die Folgen. Und sie streicheln das Ego doch ganz ungemein.

Heute Abend steht bei mir ohnehin eine Whisky-Verkostung auf dem Plan, die werde ich zum Feiern nutzen. Und da ich ja auch an meine Hörer denke, und sich die nächste Folge passenderweise dem Thema Pub widmet, entlasse ich sie mal frühzeitig in die weite Welt. Und vielleicht hole ich die Stefanie vom NDR ja doch noch ein…

Lasst Euch die neue Folge – und alle weiteren – munden. Nochmals vielen Dank für Euren Zuspruch. Bitte hört weiter. Empfehlt weiter. Schreibt Rezensionen auf iTunes. Kommentiert. Und vielleicht flattrn mich ja auch ein paar von Euch – die Erlöse werden in bessere Technik investiert.

Thanks for listening. Cheers. And bye-bye.

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