VB015 Whisky

Eine Einführung zu Schottlands Nationalgetränk(en)

Das Wichtigste zu orangem Eisernen Gebräu und torfigem Wasser des Lebens. Wie Whisky entstand und entsteht, wonach er schmeckt und warum. Eine Folge über Regionen und Brennereien von Ardbeg bis Talisker, mit Ausflügen in die weite Welt. Was hat das mit Vanillepudding in einem alten Jaguar zu tun? Warum ist Whiskey on the Rocks völlig falsch? Und was soll hinterher gegen den Kater helfen? Slainte!

Unter anderem erwähnt werden erst einmal das Edinburgh Fringe Festival, @alexstriebeck, Irn-Bru, A. G. Barr, Britvic, Haggis. Dann natürlich Whisky, St. Patrick, Aquavit, das Kloster Lindores, James IV., das Mälzen, Darren, Schroten, Maischen, Gären, Brennen,  Brennblasen, wash / beerwash still, spirit still, Eichenfässer und Fassstärke (cask strength). Es geht um Bourbon, Rye Whisky, Blends (wie Johnnie Walker, Ballantine’s, Chivas Regal, Dimple), Grain Whiskys und endlich Single Malts.

Bei den Whisky-Regionen handelt es sich um die Lowlands (u.a. mit den Marken Auchentoshan und Glenkinchie), die Highlands (Glenmorangie), Speyside (Glenlivet, Macallan, Glenfiddich), Islay (Ardbeg, Bowmore, Bruichladdich, Caol Ila, Lagavulin, Laphroaig), die (anderen) Inseln (Highland Park, Scapa, Talisker) und schließlich Campbeltown (Springbank).

Erwähnt werden weiterhin der Malt Whisky Trail, das Whisky Museum Edinburgh, und die Scotch Malt Whisky Society. Und dann wären da noch irischer Whiskey (wie Jameson oder Tullamore Dew), japanischer Whisky (wie von Suntory oder Nikka), deutsche Whiskys (wie Robert Fleischmann oder Slyrs) und der Schwäbische Whisky-Tag. Slàinte!

5 Kommentare

  1. Pingback: Vorhersage Montag, 12.08.2013 | die Hörsuppe

  2. Das ist eine sehr schöne, wenn auch leider eher kurze Zusammenfassung zum Thema, danke! Tatsächlich hatte ich den Begriff Grain Whisky auch schon wieder vergessen. Bist Du heute Abend bei den Pubkameraden dabei? Wir wollen ein Fass bestellen, allerdings nicht aus Schottland, sondern aus Schweden.

    • Danke – und es muss ja nicht meine letzte Folge zum Thema bleiben! Heute Abend schaffe ich es leider nicht. Fass bestellen aus Schweden? Klingt spannend. Nächste Woche bin ich in Stockholm – was soll ich denn da probieren? 🙂

  3. Eine kleine (erbsenzählerische) Ergänzung zu den irischen Whiskeys:
    Es gibt tatsächlich einen aus Irland, dessen (irische) Gerste über Torffeuer gedarrt wird. Der Connemara ist damit allerdings auch der einzige irische Single Malt mit entsprechendem torfigen Raucharoma.
    Nur um Die Aussage zu relativieren, es würde in Irland kein Rauch zum Darren eingesetzt. 😉

    Vielen Dank für die längst überfällige Thematik der Sendung. Interessiert hätte mich noch die Marke, mit der Du dich “vor den Fernseher gesetzt hast”. 😉

    • Man lernt nie aus. 🙂

      Ich bin in weiten Teilen selbst Islay-Fan, aber an dem Abend wurde es dann doch wieder ein Society-Whisky: Nummer 7.72 “Buxom and comforting”, ein 21 Jahre gereifter Longmore (Speyside), Abfülljahr 1990. Riecht für mich nach Butter, Vanille, Zitronenkuchen, aber auch Petroleum. Schmeckt ohne Wasser ganz leicht rauchig, aber süß, orangig, mit angenehmer Schärfe. Mit etwas Wasser ist er nach wie vor kräftig, aber dann frisch wie süßer Tabak, mit einer deutlichen, langanhaltenden Nachsüße.

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