VB024 Weihnachten

Womit der Brite den Dezember verbringt

Typische Bräuche und Begriffe zur Insel-Weihnacht. Von Crackers und Carols, Puddings und Pies, Panto und Rebhühnern in Birnbäumen. Warum der Boxing Day die Ladenbesitzer freut, viele Sportler in Spannung versetzt und die Füchse kalt lassen sollte. Season greetings, you all!

Zum Thema Weihnachten werden anderem erwähnt Christmas crackers (Knall-Bonbons), Christmas Pudding (auch als plum pudding bekannt), mince pies, die Zwölf Weihnachtstage – sowohl das Fest als auch das Weihnachtslied (carol), u.a. von Frederic Austin -, Christmas Day (25. Dezember) und Boxing Day (26. Dezember), die Wintersonnenwende, Nine Lessons and Carols (vor allem am King’s College Cambridge), Nine Lessons and Carols for Godless People (von Robin Ince und u.a. mit Brian Cox, Richard Dawkins, Simon Singh, Tim Harford, Ben Goldacre, Shappi Khorsandi, Richard Herring, Helen Keen, Stewart Lee und Alan Moore), die Weihnachtsvorlesung der Royal Institution (wie in Folge 7 geschildert begründet von Michael Faraday und u.a. gehalten von Mark Miodownik, Bruce Hood und Alison Woollard), Pantomime (panto vs. mime), Commedia dell’arte, Aschenputtel, Aladin, Hans und die Bohnenranke, innuendo, Folge 19 zu britischem Humor, Benny Hill, Monty Python, die Rocky Horror Show, der Commonwealth, Christmas boxes, der Black Friday nach Thanksgiving, Treibjagden, und schließlich Hogmanay.

VB020 Gruseliges

Britischer Horror von Shakespeare bis 28 Days Later

Things that go bump in the night: Geister, Vampire, Zombies, Serienmörder und Seemonster. Die Insel hat sie alle. Warum die Rübe bei Halloween auf der Strecke blieb. Wo selbst Feuer und Curry eine gruselige Geschichte haben. Wie uns ein Vulkanausbruch Frankenstein bescherte. Von einer amerikanischen Mumie mit slawischem Namen und englischen Wurzeln. Und von zwei Freunden, die sich immer wieder gegenseitig umbrachten.

Die Folge beginnt mit den Themen Halloween, Allerheiligen und Allerseelen. Erwähnt werden Papst Gregor IV., das irische Fest Samhain, bon(e)fire und Seelenküchlein (soul cakes). Wir kommen zurück auf Robert Burns (Folge 3) und die Bonfire Night bzw. Guy Fawkes Night (Folge 11).

Zum Thema Geister werden erwähnt Shakespeare, Hamlet, Macbeth, Spiritismus, Medien, Seancen, Charles Dickens, A Christmas Carol, Oscar Wilde, The Canterville GhostGeisterjäger, und das Ghosthunting-Buch von Sebastian Bartoschek und Alexa Waschkau.

Im “Jahr ohne Sommer” 1816 trafen sich u.a. Lord Byron, Percy Shelley, Mary Wollstonecraft und John Polidori am Genfer See. Wollstonecraft schrieb hier Frankenstein, und Polidori bekam die Idee für The Vampyre, nach Byrons Fragment of a Novel. Das war deutlich vor Bram Stoker mit Dracula.

Hammer Film Productions waren u.a. verantwortlich für The Curse of Frankenstein (1957), Horror of Dracula (1958) und The Hound of Baskervilles (1959), alle mit Peter Cushing und Christopher Lee. Boris Karloff war das Monster in Frankenstein bereits 1931, und The Mummy 1932. Hierzu werden erwähnt die Entdeckung des Grabes von Tutanchamun durch Howard Carter und Lord Carnarvon, der Fluch des Pharao, und die Geschichte The Ring of Thoth von Sir Arthur Conan Doyle.

Als weitere britische Horror-Klassiker werden erwähnt The Day of the Triffids (u.a. 1962) nach dem Buch von John Wyndham, The Wicker Man (1973) mit Christopher Lee – nicht zu verwechseln mit dem unsäglichen Remake von 2006 von und mit Nicholas Cage -, The Rocky Horror Show (1973) und die Verfilmung The Rocky Horror Picture Show (1975) von Richard O’Brian und mit Tim Curry, Hellraiser (1987) von Clive Barker, 28 Days Later (2002) von Danny Boyle, und Shaun of the Dead (2004) von und mit Simon Pegg.

Als Ausklang kommen vor Dr. Jekyll and Mr. Hyde von Robert Louis Stevenson (siehe auch Folge 3), Jack the Ripper – u.a. verewigt als Graphic Novel From Hell von Alan Moore und verfilmt mit Jonny Depp -, und Nessie, das Seemonster von Loch Ness.

Zum Schluss danke ich noch Melanie Ryan vom Britblog und empfehle ihr E-Book Unter Briten.