VB042 Douglas Adams

Der Mann, der die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest beantwortete

Keine Panik! Eine Folge über den schreibfaulen Riesen, der uns depressive Roboter, holistische Detektive und seltsame Ortsnamen nahe brachte. Über Trunkenheit in Innsbruck, weiße, schwarze und falsche Nashörner, einen bombigen John Cleese und Feen im Garten. Was Richard Dawkins mit Doctor Who verbindet, wo Stephen Fry nur Zweiter wurde, und warum Terry Jones das Buch zu einem Computerspiel schrieb.

Im Zusammenhang mit dem britischen Autor Douglas Adams geht es natürlich recht ausführlich um die “Science-Fiction-Trilogie in fünf Bänden” Per Anhalter durch die Galaxis (The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy). Die Idee dazu hatte Adams auf einem Feld bei Innsbruck dank Ken Welshs Hitch-hiker’s Guide to Europe, und die Geschichte beinhaltet Charaktere wie Arthur Dent, Ford Prefect, den depressiven Androiden Marvin und Wowbagger den Unendlich Verlängerten. Es geht um 42, die Antwort auf die (unbekannte) Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest, den Computer Deep Thought, der die Antwort berechnete, Lewis Carroll, der sie bereits literarisch verewigte, und die Erde, die die Frage berechnen sollte, bevor sie von den Vogonen von einer Hyperraumumgehungsstraße gesprengt wurde.

Erst war der Anhalter eine BBC-Hörspielreihe (zum Radio siehe Folge 38) unter Mitarbeit von Simon Brett und John Lloyd, später dann u.a. eine BBC-Fernseh-Miniserie (zum Fernsehen siehe Folge 16), die in Deutsch beim Süddeutschen Rundfunk lief, ein Computerspiel von Infocom und ein Hollywood-Film. Über den sechsten Band von Eoin Colfer verlieren wir nicht viele Worte.

Bei Adams Biographie kommen wir häufiger auf Monty Python (siehe generell auch Folge 19 zum britischen Humor), Monty Python’s Flying Circus, Graham Chapman, John Cleese und Terry Jones, aber auch auf Doctor Who (siehe Folge 21)

Ein weiteres Projekt von Adams und Lloyd war das Wörterbuch The Meaning of Liff, für das Deutsche bearbeitet von Sven Böttcher zu Der Sinn des Labenz. Hierin finden sich so schöne Worte wie “stulln” für das Gefühl, nicht mehr durstig zu sein, abgeleitet von Stulln.

Zum Tierschutz geht es um die Organisation Save the Rhino, die alljährliche Douglas Adams Memorial Lecture sowie die Serie und das Buch Die Letzten ihrer Art (Last chance to see), von Adams und Mark Cawardine. Die Nachfolgeserie realisierte Cawardine mit Stephen Fry. Dabei (be)suchen sie bedrohte Tierarten wie Komodowarane, Berggorillas, weiße Nashörner und Flussdelphine.

Beim Thema Computer (siehe auch Folge 22) wird nicht nur Stephen Fry wieder erwähnt, sondern auch der Apple Macintosh, das Usenet, das Computerspiel und Buch Starship Titanic, und Adams’ BBC-Dokumentation zu Hypertext.

Schließlich kommt die Sprache noch auf Dirk Gentlys Holistische Detektei und die kurzlebige Fernsehserie mit Stephen Mangan, auf den Towel Day am 25. Mai, das posthume Werk Lachs im Zweifel (The Salmon of Doubt) sowie auf Richard Dawkins, seine Frau Lalla Ward und die Widmung in Dawkins’ Der Gotteswahn (The God Delusion).

Für O-Töne zu Adams sei dem geneigten Hörer  noch die Sonderausgabe des Podcasts The Pod Delusion zu Adams’ zehnjährigem Todestag empfohlen.

VB019 Lustiges

Britischer Humor von Chaucer bis The Office

Now for something completely different: Wo tote Pfannen ein Erfolgsrezept sind, das die ganze Welt kopiert, selbst wenn es nur um den normalen Wahnsinn des Büroalltags geht. Wo politisches Kabarett und Comedy ebenso wenig ein Widerspruch sind wie Zurückhaltung und Anzüglichkeit. Von einbeinigen Australiern und cholerischen Walisern, von charaktervoller Surrealität und sinnlosen Spielshows. 42.

Das heutige Intro stammt von Russell Howard aus seiner Sendung Russell Howard’s Good News vom 5. Mai 2011.

In der Folge werden unter anderem erwähnt die britische Nationalhymne, Queen Elisabeth II., britischer Humor, trockener Humor, deadpan, Eddie Murphy, Louis de Funes, Mario Barth und Loriot. Es geht um Rowan Atkinson als Mr. Bean und später Blackadder, um Gavin and Stacey, Outnumbered, Coupling, Spaced, IT Crowd und The Office – sowohl mit Ricky Gervais als auch Steve Carell und Stromberg.

Die Rede ist von Selbstironie, Absurdität, Surrealität und Satire, schwarzen Humor und Anzüglichkeiten (innuendo). Erwähnt werden neben Doktor Schiwago auch Monty Python einschließlich Terry Gilliam, ihr Flying Circus, Die Ritter der Kokosnuss und Das Leben des Brian. Douglas Adams ist mit Hitchhiker’s Guide to the Galaxy und Dirk Gently’s Holistic Detective Agency vertreten. Es fallen ferner Red Dwarf, Shooting Stars und The Mighty Boosh.

Weiter geht es mit den Filmen Four Lions vs. Schtonk! und den Fernsehformaten Der Tatortreiniger vs. The League of Gentlemen, die die Goldene Rose von Montreux abräumte. George Carlin redet über die bekannten 7 dirty words, und wieder muss Vier Hochzeiten und ein Todesfall als Beispiel herhalten. Zu Anzüglichkeiten fallen Geoffrey Chaucer mit den Canterbury Tales und Tom Sharpe mit Wilt (Puppenmord). Zum Thema Politsatire werden Yes Minister und The Thick of It erwähnt, sowie Spitting Image.

Als Beispiele für Panel-Shows kommen vor Have I Got News For You, Mock the Week, Never Mind the Buzzcocks, QI und Genial daneben.

Zu Stand-up-Comedy werden erwähnt Live at the Apollo und der Edinburgh Fringe. An konkreten Comedians empfehle ich (in unterschiedlichem Maße) Dara O’Briain, Rhod Gilbert, Michael McIntyre, Jimmy Carr, Billy Connolly und Adam Hills. Deutsche Vertreter sind Michael Mittermeier und Henning Wehn.

Schließlich schiebe ich noch hinterher Wallace & Gromit, Morecambe & Wise, Stephen Fry & Hugh Laurie, die Carry on-Filme, Peter Sellers und Terry Pratchett.