VB055 Bits & Bobs 5

Was zu den bisherigen Folgen noch zu sagen ist

Hier wird fleißig ergänzt und gelegentlich korrigiert. Von seltenen Scheinen und überbewerteten Münzen, zeitlichem Synchronspringen und synchronen Zeitmessern, ganz einfachem und recht unverständlichem Englisch. Wo Brot kurz ist und Kekse verdauungsförderlich, wo Churchills Blut unter den Hammer kommt und Verstorbene in Bahnansagen weiterleben. Mit geschlossenen Bars, beliebten Cafés, hohen Tischen und niedrigen. Und beweisen könnt Ihr mir gar nichts!

Ergänzt und korrigiert wir hier jeweils zu den Themen der folgenden Episoden…

VB026 Maße: 100-Pfund-Noten in Schottland, Nordirland, Jersey und Gibraltar, 1.000-Pfund-Münze zum 60jährigen Thronjubiläum von Königin Elizabeth II.

VB005 Pubs / VB045 Reiseplanung: Trinkgeld (Details siehe hier), service charge, service not included, Zeitzone, Zeitumstellung (in der EU und in den USA).

VB046 Rechtliches: Das schottische Urteil not proven (mit dem berühmten Totschlag des Earls of Strathmore durch James Carnegie of Finhaven).

VB047 Popmusik: Lob für Erik Wenk!

VB048 London: Mind the gap in der Londoner U-Bahn (u.a. mit den Sprechern Peter Lodge und Oswald Laurence), die ehemalige Paramount Cocktailbar im Hochhaus Centre Point, das Regency Café, CAMRA und der Good Beer Guide (auch als App).

VB008 Essen / VB049 Essen 2: High tea, digestives (v.a. von McVitie’s), shortbread (v.a von Walkers).

VB051 Zeit: Die Präzisions-Pendeluhr von William Hamilton Shortt.

VB052 Winston Churchill: Churchills Blut wird versteigert.

VB053 Sprache: Plain English, Sir Ernest Arthur GowersPlain Words, Plain English Campaign (PEC)Cockney, Cockney rhyming slangMy Fair Lady (mit Eliza Doolittle und Professor Higgins), Michael Caine, Gary Oldman, Ben Kingsley, Amy Winehouse, Phil Collins, die Sex Pistols, der Film Lock, Stock & Two Smoking Barrels von Guy Ritchie und die Aussprache von “Southwark”.

Am Ende wird noch einmal kurz Svens Patreon-Seite erwähnt und der jmb-Verlag, wo auch das zweite Viva-Britannia-Buch erscheinen wird.

VB020 Gruseliges

Britischer Horror von Shakespeare bis 28 Days Later

Things that go bump in the night: Geister, Vampire, Zombies, Serienmörder und Seemonster. Die Insel hat sie alle. Warum die Rübe bei Halloween auf der Strecke blieb. Wo selbst Feuer und Curry eine gruselige Geschichte haben. Wie uns ein Vulkanausbruch Frankenstein bescherte. Von einer amerikanischen Mumie mit slawischem Namen und englischen Wurzeln. Und von zwei Freunden, die sich immer wieder gegenseitig umbrachten.

Die Folge beginnt mit den Themen Halloween, Allerheiligen und Allerseelen. Erwähnt werden Papst Gregor IV., das irische Fest Samhain, bon(e)fire und Seelenküchlein (soul cakes). Wir kommen zurück auf Robert Burns (Folge 3) und die Bonfire Night bzw. Guy Fawkes Night (Folge 11).

Zum Thema Geister werden erwähnt Shakespeare, Hamlet, Macbeth, Spiritismus, Medien, Seancen, Charles Dickens, A Christmas Carol, Oscar Wilde, The Canterville GhostGeisterjäger, und das Ghosthunting-Buch von Sebastian Bartoschek und Alexa Waschkau.

Im “Jahr ohne Sommer” 1816 trafen sich u.a. Lord Byron, Percy Shelley, Mary Wollstonecraft und John Polidori am Genfer See. Wollstonecraft schrieb hier Frankenstein, und Polidori bekam die Idee für The Vampyre, nach Byrons Fragment of a Novel. Das war deutlich vor Bram Stoker mit Dracula.

Hammer Film Productions waren u.a. verantwortlich für The Curse of Frankenstein (1957), Horror of Dracula (1958) und The Hound of Baskervilles (1959), alle mit Peter Cushing und Christopher Lee. Boris Karloff war das Monster in Frankenstein bereits 1931, und The Mummy 1932. Hierzu werden erwähnt die Entdeckung des Grabes von Tutanchamun durch Howard Carter und Lord Carnarvon, der Fluch des Pharao, und die Geschichte The Ring of Thoth von Sir Arthur Conan Doyle.

Als weitere britische Horror-Klassiker werden erwähnt The Day of the Triffids (u.a. 1962) nach dem Buch von John Wyndham, The Wicker Man (1973) mit Christopher Lee – nicht zu verwechseln mit dem unsäglichen Remake von 2006 von und mit Nicholas Cage -, The Rocky Horror Show (1973) und die Verfilmung The Rocky Horror Picture Show (1975) von Richard O’Brian und mit Tim Curry, Hellraiser (1987) von Clive Barker, 28 Days Later (2002) von Danny Boyle, und Shaun of the Dead (2004) von und mit Simon Pegg.

Als Ausklang kommen vor Dr. Jekyll and Mr. Hyde von Robert Louis Stevenson (siehe auch Folge 3), Jack the Ripper – u.a. verewigt als Graphic Novel From Hell von Alan Moore und verfilmt mit Jonny Depp -, und Nessie, das Seemonster von Loch Ness.

Zum Schluss danke ich noch Melanie Ryan vom Britblog und empfehle ihr E-Book Unter Briten.