VB027 Sherlock Holmes

Der bekannteste Detektiv der Literaturgeschichte

Das Zeichen der Drei: In bester Arbeitsteilung mit Hoaxilla und dem Einschlafen-Podcast geht es um den britischen Meisterdetektiv und seine vielfältigen Inkarnationen. Wie Arthur Doyle seinen Professoren und verlassenen Schiffen Neues andichtete. Warum Holmes seine Kleidung einem Zeichner verdankt und eine Bausparkasse seine Post beantwortete. Von Gastauftritten, Geschlechtsumwandlungen, verheimlichten Drogenproblemen, gefälschten Fotos und verkannten Soziopathen.

Diese Episode ergänzt sich wunderbar mit der aktuellen Folge 145 von Hoaxilla zu Sir Arthur Conan Doyle, wo es mehr Details zum späteren Hang des Sherlock-Holmes-Autors zum Spiritismus und den Fall der Cottingley Fairies geht. Weitere Hintergründe zu seinem (Ex-)Freund Harry Houdini gibt es in der gleichnamigen Hoaxilla-Folge 90.

Wer etwas Sherlock Holmes hören möchte, dem sei Folge 268 vom Einschlafen-Podcast mit Toby Baier empfohlen. Er liest aus der ersten Holmes-Geschiche Eine Studie in Scharlachrot (“A Study in Scarlet”) und spricht das Thema Urheberrecht an.

Zu Arthur Conan Doyle werden erwähnt: Seine Heimat- und Studienstadt Edinburgh, seine Geschichte “J. Habakuk Jepheson’s Statement”, in der er die Geschehnisse um das Schiff Mary Celeste verarbeitet, und die fälschlicherweise erst Robert Louis Stephenson oder Edgar Allan Poe zugeschrieben wurde.

Zu Sherlock Holmes werden erwähnt: Die Publikationen “Beeton’s Christmas Annual” und “The Strand Magazine”, die weiteren Romane “The Sign of Four” (“Das Zeichen der Vier”), “The Hound of the Baskervilles” (“Der Hund von Baskerville”) und “The Valley of Fear” (“Das Tal der Angst”), sowie die Geschichten “The Final Problem” (“Das letzte Problem”) – in der Holmes mit Professor James Moriarty die Reichenbach-Fälle herunterstürzt -, “The Empty House” (“Das leere Haus”) – in der er wieder aufersteht -, und “A Scandal in Bohemia” (“Ein Skandal in Böhmen”) – in der Irene Adler das einzige Mal vorkommt. An weiteren Charakteren streifen wir natürlich Dr. John Watson, Mrs. Hudson, Inspektor Lestrade und Mycroft Holmes.

Als Vorbild für Sherlock Holmes wird wieder einmal Joseph Bell genannt, wie auch William Rutherford als Vorbild für Professor Challenger (“The Lost World”, “Die vergessene Welt”). Sidney Paget wird als Zeichner und “Erfinder” des Outfits mit Inverness-Mantel und Jagdmütze gewürdigt. Im Zusammenhang mit 221B Baker Street geht es um die Bausparkasse Abbey National und das Sherlock Holmes Museum.

An berühmten Inkarnationen von Sherlock Holmes streifen wir Basil Rathbone, wieder einmal Peter Cushing, sowie Jeremy Brett. Ebenso taucht Dr. Gregory House wieder auf. Weiter geht es mit den Filmen von Guy Ritchie mit Robert Downey jr., die BBC-Serie “Sherlock” von Steven Moffatt und Mark Gatiss, mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman, und die US-Serie “Elementary” mit Jonny Lee Miller und Lucy Liu.

Im Zusammenhang mit Sherlocks Psyche geht es um Achtsamkeit (mindfulness), Soziopathie und Asperger-Syndrom, sowie das Buch “Mastermind: How to think like Sherlock Holmes” (“Die Kunst des logischen Denkens: Scharfsinnig analysieren und clever kombinieren wie Sherlock Holmes”) von Maria Konnikova.

Britische Krimiautoren nach Doyle waren unter anderem Agatha Christie mit Miss Marple und Hercule Poirot sowie Dorothy Sayers mit Lord Peter Wimsey.

Zum Abschluss geht es um die verquere Situation des Urheberrechts bei Sherlock Holmes, mit dem aktuellen Gerichtsurteil im Fall Lesley Klinger für den US-Markt.

VB021 Doctor Who (mit Raphael Klein)

Die erfolgreichste Science-Fiction-Fernsehserie der Welt

Im Interview mit Raphael Klein vom Whocast geht es um den zeitreisenden Außerirdischen, der seit 50 Jahren immer wieder die Erde und das Universum rettet. Mit einer fliegenden Telefonzelle und einem Überschallschrauber. Mit immer wechselnden Gesichtern und Persönlichkeiten. Mit neuen Gefährten und Gegnern. Wir sprechen über den besten Zugang zu dieser Ikone, über die Veränderungen im Laufe von fünf Jahrzehnten Fernsehgeschichte, und über die Zukunft des bekanntesten Doktors ohne Namen.

In Folge 16 hatte ich darauf angespielt, dass ich eine eigene Episode zum Thema Doctor Who machen werde. Hörer Thorsten Runte hat das verstanden und mich auf Raphael Klein und den Whocast hingewiesen. Vielen Dank dafür!

In der allerersten Interviewfolge von Viva Britannia erwähnen wir den deutschen Doctor Who Fanclub, den Doktor, seine “fliegende Telefonzelle” (die TARDIS), seine wechselnden Begleiter (companions) und seine Fähigkeit zur Regeneration. Im Vergleich zu anderen Fernsehsendungen nennen wir Star Trek (Raumschiff Enterprise), Der Doktor und das liebe Vieh (wo übrigens der 5. Doktor Peter Davison mitspielt), Monty Python, Gute Zeiten, schlechte Zeiten und Lost.

An Inkarnationen des Doktors erwähnen wir explizit die Schauspieler William Hartnell (1. Doktor), Christopher Eccleston (9. Doktor), David Tennant (10. Doktor), Matt Smith (11. Doktor) und Peter Capaldi (12. Doktor) – zumindest nach aktueller Zählung; nach dem 50jährigen Jubiläum am 23. November kommt eventuell John Hurt (Doktor 8,5?) mit ins Spiel.

Wir erwähnen den einen Fernsehfilm ebenso wie die (ehemals) verschollenen Episoden wie The Web of Fear und The Enemy of the World. Zum Einstieg für Neulinge empfehlen wir die Folge Blink (im Deutschen Nicht blinzeln), geschrieben vom aktuellen showrunner und Coupling-Erfinder Steven Moffat, ausgestrahlt noch zur Zeit von Produzent Russell T. Davies. In dieser Folge kommen die Weinenden Engel (weeping angels) das erste Mal vor – wiederkehrende Gegner des Doktors so wie die legendären Daleks.

Als spin-offs besprechen wir schließlich Torchwood, u.a. mit dem genialen Mehrteiler Children of Earth, und die Kinderserie The Sarah Jane Adventures.