VB008 Essen

Britische Küche vom Frühstück bis zum Sonntagsbraten

Eine Tour de Farce durch die britische Speisekarte. Warum es mittags wahlweise Lunch oder Dinner gibt, aber immer mit Kartoffeln. Was es mit Marmelade, Marmite und Quorn auf sich hat. Wie viel die britische Küchensprache den Franzosen zu verdanken hat. Warum die Briten dennoch keine Franzosen brauchen, um Spitzenköche hervorzubringen. Und weshalb die Wildschweine mit Minzsoße vielleicht arm dran sind, aber nicht der Lammbraten.

Unter anderem erwähnt werden continental vs. cooked breakfast, cereals, Porridge, Marmelade vs. Konfitüre, Marmite, Justus von Liebig, baked beans, kippers, elevenses, Tolkien und seine Hobbits, lunch vs. dinner vs. tea, Sandwiches, chips vs. crisps, Fish & Chips, pies, baked potatoes, Cheddar-Käse, Quorn, Devon, Cornwall, cream tea, scones, clotted cream, Sunday roast, Yorkshire-Pudding, Asterix bei den Briten, Minzsoße, deep-fried Mars bars, sticky toffee pudding, spotted dick, custard, Jamie Oliver, Hugh Fearnley-Whittingstall, Gordon Ramsey, Hell’s Kitchen und Masterchef.

Und dann wären da noch die re:publica, der Skeptiker-Kongress in Köln und das gleichzeitig stattfindende Hörertreffen am 10. Mai. Und mein Geburtstag.

6 Kommentare

  1. Wunderbar! Vielen Dank für die Bestätigung, dass der britischen Küche durchaus mehr zuzutrauen ist.
    Gibt es von Deiner Seite Kochbuchempfehlungen, welche einige der von Dir genannten Speisen beinhalten?

    Noch was: Ich habe vor kurzem (allerdings in Dublin) zum cooked breakfast einen Würfel angebratener leberähnlicher Substanz dazu bekommen. War dies eine regionaler Zusatz oder ein weiterer typischer Bestandteil?

    • Leber scheint wirklich ein originärer Bestandteil des Full Irish Breakfasts zu sein, wird aber wohl auch dort immer seltener. Ist halt nicht jedermanns Geschmack. Wohl auch ein Grund, warum man beim Full Scottish auch Haggis oft nur auf ausdrücklichen Wunsch bekommt. 🙂

      Die einzigen Kochbücher, die ich spontan zu “britischer” Küche empfehlen kann, sind die von Hugh Fearnley-Whittingstall. Bodenständig aber praktisch und herzhaft. “River Cottage” von ihm steht bei mir im Schrank, und gerade am Wochenende gab es ordentlichen Schweinebraten mit Apfelkompott – simpel und gut. Und heute habe ich die Kollegen im Büro mit den sagenhaften und sagenhaft einfachen Brownies mit Rote Beete beglückt.

  2. Pingback: Vorhersage Dienstag, 30.04.2013 | die Hörsuppe

  3. Vielen Dank für diese köstliche Episode!
    Heute Morgen gab es bei uns gleich ein cooked english breakfast. Hmmmmmm.

  4. Hallo!
    Ich hatte beim cooked breakfast in der Oxforder Jugendherberge noch Black Pudding dabei.
    Noch was zu Deep fried Mars bar: Ich habe ihn in Stonehaven in der Carron Fish Bar gegessen, die sich rühmt, der Erfinder zu sein. Da hatte es für den Teig aber den normalen Teig für den Fisch gegeben, soweit ich das gesehen habe! Fahre dieses Jahr im September wieder nach Aberdeen, werde nochmals forschen.

  5. Hallo!

    Zunächst einmal, vielen herzlichen Dank für diesen tollen Podcast. Ich kommentiere hier allerdings, weil ich eine kleine Korrektur habe: der Unterschied zwischen Marmelade und Konfitüre. Die Unterscheidung zwischen marmalade und jam wie in England war in Deutschland bis zur Einführung der EU-Richtlinie völlig unbekannt. Von “eigentlich” kann also im Deutschen keine Rede sein. Die Unterscheidung Marmelade und Konfitüre bezog sich in Deutschland vorher auf die Frage, ob Fruchtstücke vorhanden waren. Und auch diese Unterscheidung gab es erst seit den Achtzigern. Vor zehn Jahren ist die Richtlinie für Deutschland auch aufgeweicht und für Österreich, wo der Begriff Konfitüre sogar völlig ungebräuchlich war, gar wieder abgeschafft worden. Ein klassischer Fall von Überregulierung. Aber das ist ja auch ein Podcast über Britannien und nicht über deutsche Esskultur. Trotzdem wollte ich es mir nicht nehmen lassen, dir diese Info auf’s Brot zu schmieren. 😉

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