VB038 Radio

Geschichte(n) rund um den Rundfunk

Von BBC Radio 1 bis 5 Live: Ein Einblick in die wechselhafte und doch beständige Entwicklung des britischen Rundfunks mit genialen Erfindern, absatzgierigen Geräteherstellern, ängstlichen Verlegern, übergriffigen Regierungen und frömmelnden Ingenieuren. Warum die BBC eigentlich ganz anders gedacht war, wie Piratensender sie zum Popmusikfan und Lokalpatrioten machten, und was sie an einer Programmzeitschrift, einer Bauern-Soap und einem unberechenbaren DJ hat.

Zur frühen Geschichte der BBC (British Broadcasting Company bzw. Corporation) werden erwähnt das General Post Office (GPO), General Electric (GE), die Firma von Guglielmo Marconi, der erste BBC-Geschäftsführer und ehemaliger Royal Engineer John Reith, der Generalstreik von 1926 und das Programmagazin Radio Times – auch Grundlage für das BBC Genome Project.

An konkreten BBC-Sendern werden behandelt Radio 1, Radio 2 (früher Forces Programme bzw. Light Programme), Radio 3 (früher Third Programme), Radio 4 (früher Home Service) – u.a. Heimat der Hörspiel-Seifenoper The Archers – und Radio 5 Live (früher Radio 5). Dazu kommen öffentliche Lokalsender wie BBC Radio Leicester, private Lokalsender wie Capital FM und LBC (die London Broadcasting Company) und private nationale Sender wie Classic FM, Talksport (früher Talk Radio) und Virgin Radio (heute Absolute Radio).

Zum Thema freies Radio werden die community radios erwähnt, beispielhaft ResonanceFM mit Sendungen wie Little Atoms mit Neil Denny und der Pod Delusion.

Zum Schluss erwähnt Sven noch einen jahrelangen Radiobegleiter auf dem Weg zur Arbeit – den umstrittenen BBC-Frühstücksmoderator Chris Moyles.

4 Kommentare

  1. Pingback: Die letzten und nächsten 24h, Montag, 14.07.2014 | die Hörsuppe

  2. Sehr gute Folge, aber ein kleiner Fehler: BBC ist nicht die Abkürzung für Britisch Broadcasting Company, sondern British Broadcasting Cooperation.

  3. Wieder mal eine sehr feine Episode!

    Ich bin 2005 auf die Chris Moyles Show gestoßen und bis zum Schluss treu geblieben. Aus Deutschland war ich nur Dudelfunk gewohnt, bei dem Wortbeiträge maximal 2:30 lang sein durften und die Moderatoren das Niveau von Krimis-Ansagern hatten. Da war das eine echte Offenbarung. Selbst die Gäste wurden ordentlich eingebunden und haben nicht nur ihre Promotexte runtergebrabbelt.

    Leider hat Radio 1 diese Aspekte beim Generationswechsel nicht weitergeführt und so ist das Morgenradio wieder zum Hintergrundrauschen verkommen.

    Keine Ahnung, ob Links hier erlaubt/erwünscht sind. Aber für Nolstalgiker gibt es unter http://chrismoyles.net einiges an Audiomaterial (Podcasts, Snippets, aber auch z.B. einige der Parodien).

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.