VB073 Hörerfragen

Was Ihr wissen wolltet

Das schlägt dem Fass den Boden aus: Antworten auf bunte Hörerfragen. Mit walisischen Fahranfängern, maklernden Anwälten, beleidigten Leberwürsten und trinkfesten Vorgesetzten. Wo die Schotten wieder juristische Sonderwege gehen und die britische Zeitdifferenz zementieren, aber immer gern für Barrierefreiheit sorgen. Und den Keks bringt eine Familie aus Dietzenbach nach Hause.

Dieses Sonderthema ist den treuen Viva-Britannia-Patronen auf Patreon zu verdanken, die vor einiger Zeit das zweite Finanzierungsziel durchbrochen haben.

Zum Autofahren (siehe Folge 1) geht es um den Erwerb eines britischen Führerscheins, das rote “L”-Zeichen an den Autos für Fahranfänger (learner) bzw. das rote “D”-Zeichen in Wales (dysgwr; siehe auch Folge 30), den Highway Code, um points on the licence und um das freiwillige grüne “P”-Zeichen an Autos für Fahrer in der Probezeit (probationary period).

Zum Wohnen (siehe Folge 2) geht es um den Immobilienkauf, Makler (estate agents), die Stamp Duty Land Tax, schottische Anwälte (solicitors; siehe auch Folge 46) und Immobilienbepreisungen (fixed price, offers over, offers around), wöchentliche und monatliche Mietzahlungen (und Lohnzahlungen), um Nebenkosten (utility bills) und wieder einmal um das nicht vorhandene Meldewesen (siehe Folge 6).

Zum Arbeiten (siehe Folge 10) geht es um britische Arbeitskultur, Zurückhaltung und Ironie, Risikobereitschaft, Fehlertoleranz, das Händeschütteln, Pub-Besuche (siehe auch Folge 5) und Betriebsweihnachtsfeiern (siehe auch Folgen 9 und 24), Bewerbungsschreiben, persönliche Referenzen, kompetenzbasierte Auswahlverfahren und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

Zu Zeit (siehe Folge 51) geht es um die (ehemalige) Greenwich Mean Time (GMT) und ihren Unterschied zur Central European Time (CET), um die Sommerzeit (Daylight Saving Time), das Experiment der British Standard Time von 1968 bis 1971 sowie weitere Versuche zur Veränderung der britischen Zeit (wie jüngst im Daylight Saving Light Bill 2010-12).

Zu Sprache (siehe Folge 53) geht es um Redewendungen und Sprichwörter, die Bibel und William Shakespeare (siehe Folge 32). Im Detail angesprochen werden “Auge um Auge” (an eye for an eye), die “beleidigte Leberwurst”to leave / be in a huff, “dem Fass den Boden ausschlagen”, “den Vogel abschießen” und to take the biscuit / cake.

Zu Reiseplanung (siehe Folge 45) geht es um Barrierefreiheit vor allem in Schottland (siehe auch Folgen 3, 35 und 36).

Und noch einmal kurz vor Weihnachten: Das Buch Viva Britannia 2. Mehr Wissenswertes von der Insel mit den überarbeiteten Podcast-Themen des Jahres 2014 ist jetzt beim jmb-Verlag bestellbar.

Das 2. Viva-Britannia-Buch ist in Druck

Endlich ist es fertig: das zweite Viva-Britannia-Buch mit den überarbeiteten Podcast-Inhalten des Jahres 2014. Ich war letztes Jahr deutlich ausschweifender in meinen Schilderungen, und so kommt der Softcover-Band auf stolze 344 Seiten. Trotzdem ist der Verkaufspreis mit €14,95 der gleiche geblieben!

Für das Vorwort zeichnet diesmal Daniel Winter vom Podcast This Week in Germany verantwortlich, bei dem in englischer Sprache Interessantes über Deutschland berichtet wird – das ideale Gegenstück zu Viva Britannia.

“Viva Britannia 2. Mehr Wissenswertes von der Insel” könnt Ihr jetzt beim jmb-verlag bestellen! Ideal auch als Weihnachtsgeschenk für Insel-interessierte (Noch-)Nicht-Podcasthörende.

VB072 Residenzen

Wo die Royals wohn(t)en

Königliche Burgen, Paläste und Landsitze im Lauf der Jahrhunderte. Was London einem Dänen zu verdanken hat, warum Politiker in Kapellen und Hahnenkampf-Arenen tagen, und wieso die Reformation und Feuer beide gut für den Immobilienmarkt waren. Mit indisch-chinesischen Palästen am Ärmelkanal, Baufinanzierungen durch Heirat und den Wohnsitz-Jahresplan des Monarchen. Und mit der notwendigen Erklärung zu Big Ben.

Wohn- und Regierungssitze der britischen Monarchen seit den Angelsachsen. An Personen werden unter anderem erwähnt die Westsachsen, Knut der Große (Canute the Great), Eduard der Bekenner (Edward the Confessor), die Normannen, Wilhelm der Eroberer (William the Conqueror), Heinrich III., Heinrich VIII., Elisabeth I., James II., Wilhelm III. von Oranien und Mary II., Queen Anne, George I., George II. und seine Frau Caroline von Brandenburg-AnsbachRobert Walpole, George III., George IV., William IV. (also eigentlich alle Hannoverschen, siehe Folge 37), Charles Barry, Queen Victoria und Prinz Albert (siehe Folge 62), Edward VII., George V., Elisabeth II. (siehe Folge 68) und das ganze aktuelle Königshaus (siehe Folge 14), die Familie Spencer-Churchill des Duke of Marlborough inklusive Winston Churchill (siehe Folge 52) und Diana Spencer, William Kissam Vanderbilt und seine Tochter Consuelo, und schließlich James Bond (siehe Folge 69).

An Orten und Institutionen werden unter anderem erwähnt das Römische Reich, Wessex, Winchester (mit der Winchester Cathedral und Winchester Castle), London, die City of London, die City of Westminster, Westminster Abbey, der Tower of London, der Palace of Westminster (inklusive dem Victoria Tower, dem Clock Tower bzw. Elizabeth Tower, der Great Clock of Westminster und Big Ben), das Parlament (siehe Folge 18), Whitehall, der Palace of Whitehall (entstanden aus York Place), 10 Downing Street, St. James’s Palace (entstanden an der Stelle des St. James’s Hospital), das Accession Council, Buckingham Palace (entstanden aus Buckingham House) und die Mall, Windsor Castle, das Pferderennen von Ascot, die Crown Estate, der Palace of Holyroodhouse in Edinburgh (siehe Folgen 3, 35 und 36), Balmoral Castle, Sandringham House, der Brighton Pavilion, Osborne House auf der Isle of Wight, Kensington Palace, Kensington Gardens und Blenheim Palace und schließlich SPECTRE.

Und in eigener Sache: Das Buch Viva Britannia 2. Mehr Wissenswertes von der Insel mit den überarbeiteten Themen des Jahres 2014 ist ab sofort beim jmb-Verlag vorbestellbar.

VB063 QI

Recht interessante Fakten

Von A bis bald M, und dabei nichts wie ein Fisch: Das wohl britischste Fernsehquiz mit cleveren Komikern und viel allgemeinem Unwissen, mit unbeantwortbaren Fragen und unerklärlichen Punkteständen. Wo Elfen das wissenschaftliche Herzstück sind, Douglas Adams und Mike Oldfield Gastauftritte haben, Barack Obama sich geschlagen geben muss, und zum Schluss kaum mehr etwas von schottischer Tradition übrig bleibt.

Es geht um die BBC-Fernsehsendung QI (quite interesting) – bereits einmal kurz erwähnt in Folge 19 – und ihre Ableger.

Erfunden wurde die Sendung von John Lloyd, Freund und Kollaborateur von Douglas Adams (siehe Folge 42) und wie der mit Verbindungen zu Monty Python (siehe Folge 43). Beteiligt an Doctor Snuggles, Per Anhalter durch die Galaxis, Der Sinn des Labenz, Der tiefere Sinn des Labenz und Erfinder von Not The Nine O’Clock News und Blackadder (beides mit Rowan Atkinson) sowie Spitting Image und Have I Got News For You (mit Ian Hislop, Paul Merton und in den ersten Jahren Angus Deayton).

QI sollte mal von Michael Palin moderiert werden, jetzt macht das Stephen Fry, mit Alan Davies als Dauerkandidat. Recherchiert wird die Sendung, wie auch der schwedische Ableger Intresseklubben und die BBC-Radiosendung The Museum of Curiosity von Quite Interesting Limited und den QI Elves / Elfen unter Leitung von John Mitchinson. Die dienstälteste Elfe ist Molly Oldfield, Tochter von Musiker Mike Oldfield, und Autorin von The Secret Museum, das dem Geheimen-Kabinett-Podcast vom Buddler nahekommt. Die vier Elfen Dan Schreiber, James Harkin, Andrew Hunter Murray und Anna Ptaszynski machen den wöchentlichen Podcast No Such Thing As A Fish, Live-Aufnahmen dazu gibt es sogar beim Edinburgh Festival Fringe (siehe Folge 3). Das QI-Team veröffentlicht auch jedes Jahr weitere Bücher mit Fakten, angefangen mit dem Bestseller The Book of General Ignorance. Natürlich gibt es mittlerweile auch QI-Apps für’s Smartphone und Tablet.

Bei vermischten Fakten im Verlaufe der Sendung werden auch noch erwähnt: Eskimos, Rikschas, Johanna von Orleans, Lenin, Atomphysik (und deswegen Methodisch Inkorrekt), Haggis, Whisky, Porridge, Schottenmuster (Tartans) und Schottenröcke (Kilts). John Keats wird ebenso zitiert wie Stephen Jay Gould.

Am Ende der Sendung gibt es noch einige Hinweise in eigener Sache zu YouTube, ADN, Podseed und Auphonic, aber die gibt es ja auch schon in einem Blog-Eintrag. Und ja, das 2. Viva-Britannia-Buch im jmb-Verlag kommt auch bald.

Hörertreffen und Lesung im Mai in München

Ende Mai wird es in München gleich zwei Veranstaltungen mit Viva-Britannia-Beteiligung geben.

Am Freitag, dem 30. Mai, gibt es im Augustinerkeller ein großes Hörertreffen von und mit Machern verschiedenster deutscher Podcasts, und am 31. Mai gibt es ein weiteres jmb-VerlagDouble-Feature, mit Lesungen aus dem Viva-Britannia-Buch und aus Muss man wissen! Ein Interview mit Dr. Axel Stoll.

Beide Veranstaltungen sind kostenlos, bei der Lesung werden wir aber einen Hut herumgehen lassen, um unsere Gastgeber zu unterstützen. Wenn Ihr mit dabei sein möchte, findet Ihr auf der Seite von Hoaxilla nähere Details zu Hörertreffen und Lesung –  bitte tragt Euch dort kurz in den Kommentaren ein, damit wir ungefähr wissen, mit wie vielen Teilnehmern wir jeweils rechnen müssen.

Vielleicht sieht man sich Ende Mai in München?

Schön war’s in Hamburg

Was VB-Premieregibt es Passenderes, als über das Karnevalswochenende aus dem Rheinland ins schöne Hamburg zu flüchten? Zwischen kostenloser Stadtführung bei erstaunlich gutem Wetter, Hafenrundfahrt mit der Linie 62, Besuch im Völkerkundemuseum am japanischen Mädchenfest, Frühschoppen im Alten Mädchen, Abendessen im Fischereihafen-Restaurant und einem Glücksfund von Simon Severin’s königlich-bayrischem Marine-Rum bei Mutterland gab es auch einen offiziellen Termin: Die Viva-Britannia-Buchpremiere.

Rege Beteiligung

Über 40 Interessierte hatten am Samstagabend den Weg in den Kulturladen St. Georg gefunden, um zuerst mir bei einigen Ausführung und Kapitelteilen von Viva Britannia zu lauschen, und um dann von Alexa und Alexander Waschkau und unserem gemeinsamen Verleger Jens Bolm in die Gedankenwelt von Dr. Axel Stoll eingeführt zu werden. Auch der abwesende Mitautor Sebastian Bartoschek ließ es sich nicht nehmen, per exklusiver Grußbotschaft zu der Lesung beizutragen.

Der Autor liest und grimassiert

Über zwei Stunden wurde gelesen, diskutiert und signiert, und dann ging es noch mit einigen Teilnehmern zuerst ins Erdgeschoss des Kulturladens und anschließend auf die Lange Reihe.

Noch einmal vielen Dank an alle, die gekommen sind, an die Waschkaus und Jens Bolm für die Organisation, an Anja für die Fotodokumentation, an den Kulturladen für den Raum, und an das Café Uhrlaub für eine nächtliche Heimat bei Getränken und warmem Essen.

Lesen in verteilten Rollen. Von links nach rechts: Fußnoten, Interviewer, Interviewter

Weitere Lesungen im Bundesgebiet sind bereits in Planung. Viele Werke der genannten Autoren finden sich – natürlich – beim jmb-Verlag. Und wer sich das Viva-Britannia-Buch nicht rechtzeitig vorbestellt hatte, um es signiert zu bekommen – wenn Ihr mich seht, hole ich das gerne nach. Nur echt mit dem Krönchen.

 

VB029 Altes (mit Miriam & Rupert Williams)

Ein deutsch-britisches Paar zur Liebe der Briten zu Altem, ihre Freundlichkeit und schicke Trunkenheit

Miriam bekommt endlich ihr vorgeschlagenes Thema und Rupert Stress am Valentinstag. Wir sprechen über Wochenenden mit alten Nylonstrümpfen, SS-Uniformen und Spitfires, über Antikläden und Auktions-TV-Shows. Es geht um neue alte Hotels und fehlende Rollläden, und um falsche Haushälterinnen, zuvorkommende Autofahrer, verliebte Kassierer und gar nicht so zurückhaltende Briten in ihren tollkühnen Outfits.

Rupert kommt eigentlich aus dem englischen Lake District, ist aber seit 27 Jahren in Deutschland. Er und seine deutsche Frau Miriam, die ich bereits in früheren Folgen erwähnt habe, leben bei Darmstadt.

Bei unserem Gespräch am Valentinstag streifen wir 1940er-Wochenenden wie in Haworth (Yorkshire) mit Nylonstrümpfen und SS-Uniformen (Prinz Harry lässt grüßen); die 1940s Society; Flugschauen wie die Flying Legends in Duxford mit Messerschmitts, Spitfires und Lancaster-Bombern; Mrs. Hudson im Sherlock Holmes-Museum (siehe Folge 27); die alte Baumasse in Orten wie York, Chester, Cambridge, Canterbury und Lüneburg; die nicht ganz so alte Baumasse in Coventry; Reenactments des englischen Bürgerkriegs und am Checkpoint Charlie; Filmklassiker wie The Dam Busters und Battle of Britain; Antikläden, Auktionshäuser und die TV-Sendungen Kunst & Krempel, Antiques Roadshow und Flog it!“.

Außerdem kommen wir auf diverse Themen früherer Folgen zurück: Den Straßenverkehr, den Hausausbau, das Essen, das Feiern (von fancy dress shops über Junggesellenabschiede bis hin zu Hochzeiten), den Poppy Day und das Einkaufen.

Zum Schluss erwähnte ich natürlich noch die bevorstehende Veröffentlichung des Viva-Britannia-Buches und die Premierenlesung am 1. März 2014 in Hamburg.

VB028 Einkaufen

Zwischen Sandwich-Theke, Tütengebühr und Hoflieferanten

Eine Folge für den selbstsicheren Einkauf in britischen Supermärkten. Welche Ketten gibt es, und wo bekommt man was? Wie bewegt man sich sicher vom Parkplatz bis zur Kasse, ohne einer britischen Institution auf die Füße zu treten? Von Hypermarkets, Logofarben und Lebensmittelampeln. Von Kooperativen, Partnerschaften und gescheiterten Auslandsgeschäften. Wo vermeintliche Schuhläden Medikamente herstellen, man sein eigener Kassierer ist und Hoflieferanten ein halbes Jahr Urlaub machen. Ten items or less.

Unter anderem werden anfangs wieder erwähnt Ladenöffnungszeiten, der Verkauf von Alkohol und der Kaufrausch am Boxing Day. Im eigentlichen geht es aber um die Supermarktketten Tesco, Sainsbury’s, ASDA, Morrisons und The Co-operative Group. Nebenbei streifen wir die Drogeriekette Boots und das Schmerzmittel Ibuprofen. Nach einem detaillierten Einkauf im Supermarkt geht es schließlich um die Kaufhausketten Marks & Spencer und John Lewis (einschließlich dem Lebensmittelmarkt Waitrose). In dieser Folge erwähnt aber nicht vertieft werden Argos, Waterstones, Harrods und die Maßschneider vom Savile Row.

Wer das 250 Seiten starke Viva-Britannia-Buch vorbestellen möchte, kann das gerne hier tun.

Buchpremiere am 1.3. in Hamburg

Während ich die letzten Tage auf Weinreise an der Loire verbrachte, ging diese Info schon kurz über die sozialen Netzwerke – jetzt noch einmal ein offizieller Blog-Post.

VB-PremiereDie Premiere des Viva Britannia-Buches findet am Abend des 1. März in Hamburg statt. Mein Freund und VB-Initiator Alexander Waschkau von Hoaxilla hat einen Veranstaltungsort in St. Georg organisiert, an dem wir ein jmb-VerlagDouble-Feature abliefern werden: Erst lese ich aus Viva Britannia, und dann gibt es auch noch Ausschnitte aus Muss man wissen! Ein Interview mit Dr. Axel Stoll.

Die Lesung ist kostenlos, wir werden aber einen Hut herumgehen lassen, um unsere gastgebende Location zu unterstützen. Wenn Ihr mit dabei sein möchte, findet Ihr auf der Seite von Hoaxilla nähere Details – und bitte tragt Euch dort kurz in den Kommentaren ein, damit wir ungefähr wissen, mit wie vielen Teilnehmern wir rechnen müssen.

Vielleicht sieht man sich am 1. März in Hamburg?

VB026 Maße

Von Miles, Pints, Pounds and Farthings

Welchen alten imperialen Maßeinheiten begegnet man heute noch im Insel-Alltag? Eine Folge voller geschichtlicher Wirrungen und sinkendem Silbergehalt. Wo Karl der Große auf kleine Sterne trifft, Kapitän Nemo mehr weit als tief taucht, die Amerikaner lieber mit Wein als Bier rechnen, und britische Straßenschilder die europäische Psyche verwirren. Ganz ohne ein Quentchen Skrupel.

Zum Thema Kalender werden erwähnt das chinesische Neujahr, wieder einmal das britische Steuerjahr, Mariä Verkündigung (Lady Day) und die drei anderen quarter days Midsommer, Michaelmas und Christmas, der Boxing Day, der julianische und der gregorianische Kalender, sowie das “alte Neujahr” Hen Galan, das im walisischen Gwaun Valley gefeiert wird.

Bei den Maßen geht es grundsätzlich um die imperial units, die US-customary units und das metrische System, alles im Zusammenhang mit der Französischen Revolution, Napoleon, dem Weights and Measurements Act 1824, der Amerikanischen Unabhängigkeit und natürlich der letztendlichen Metrisierung der Insel.

Zu Längenmaßen werden erwähnt Meterinch (Zoll), foot (Fuß), yard (Schritt), mile (Meile) und league (Leuge), samt einem Ausflug zu Jule Vernes “20.000 Meilen unter dem Meer”. Es geht aber auch um den Straßenverkehr und das Wohnen.

Zu Volumenmaßen werden erwähnt der Liter, die britische (ale) gallon und die amerikanische (wine) gallon (Gallone), pint (Pinte) und fluid ounce (Flüssigunze), sowie ihre Bedeutung im Pub und beim Autofahren.

Zu Gewichten werden erwähnt Kilogrammpound (Pfund) und stone (Stein).

Im Vorübergehen geht es dann noch um chains (Kettenlängen) auf dem Cricket-Feld, hundredweights, pecks und bushels, sowie Apothekermaße wie Quentchen und Skrupel.

Zur britischen Währung werden erwähnt Karl der Große mit seinem System der Libra (Waage, L), dem Solidus (s, /) und Denarius (d), dann König Offa von Mercia mit dem pound sterling, dem shilling und dem penny (“star-ling”, sterling). Geschichtlich weiter geht es mit halfpennies und farthings (“fourth-lings”) und guineas, einschließlich Isaac Newton als Meister der staatlichen Münze, und wieder einmal einem Verweis auf Neal Stephensons “Barock-Zyklus”. Wir enden mit dem Decimal Day (15. Februar 1971) und dem neuen Design der Pfund-Sterling-Münzen 2008.

Am Ende noch ein wenig Hausmeisterei: Erwähnt werden die Neuveröffentlichung der alten Folgen mit besserer Tonqualität und Kapitelmarken, die breitere Social-Media-Aktivität von Viva Britannia, und natürlich das kommende Viva-Britannia-Buch mit der Möglichkeit zur Vorbestellung.