Viva Britannia verkehrt

Neues Jahr, neue Projekte: Bei Viva Britannia erzähle ich auf Deutsch Geschichten über England. Früher habe ich bei dem englischen Podcast Pod Delusion an und zu in Englisch Geschichten über Deutschland erzählt – aber dieses Format macht gerade eine Pause.

Dafür werde ich ab sofort einmal im Monat zum Programm von This Week in Germany (TWIG) beitragen, einem englischsprachigen Podcast mit aktuellen Themen zu Deutschland. TWIG richtet sich an englischsprachige Hörer in Deutschland oder im Ausland, die über aktuelle Geschehnisse in Deutschland auf dem laufenden bleiben oder mehr Hintergründe zu deutschen Themen erfahren möchten. Vor etwa einem Jahr hatte mich Daniel von TWIG für ihre allererste Extra-Folge interviewt, und seitdem wird ihr Format von Woche zu Woche erfolgreicher.

In meinem eigenen TWIG-Segment werde ich mich – ganz wie bei Viva Britannia – kurz interessanten Themen der deutschen Kultur, Psyche und Geschichte widmen. Den Anfang macht das deutsche Fernsehphänomen Tatort. Hört gerne mal rein!

 

Viva Britannia – eine Ausnahme unter deutschen Podcasts?

In der letzten Zeit wird in verschiedenen Medien zunehmend über die Situation des Podcasting insbesondere in Deutschland diskutiert. Dabei wird Viva Britannia  immer wieder als eine Ausnahme von der deutschen Regel erwähnt – was mich natürlich sehr freut! Wer ist nicht gerne das Paradebeispiel? Gleichzeitig finde ich es etwas bedenklich für die deutsche Podcast-Szene, wenn es immer nur ein einziges Amateur-Projekt gibt, das bei der Frage nach einem kurzen Format genannt wird. Aber schön der Reihe nach.

Deutsche Podcasts – und ich spreche hier von bewusst von als Podcast produzierten Formaten und nicht zweitverwerteten Radiosendungen etablierter Rundfunkanstalten – haben traditionell vor allem mit fünf Themen bzw. Vorurteilen zu kämpfen:

  1. Die Inhalte sind oft Technik- oder Netzwelt-lastig, die Macher männliche Nerds.
  2. Viele Sendungen sind “Labercasts” mit vielen Beteiligten und wenig Konzept.
  3. Einzelne Podcast-Folgen sind gern 2 oder 3 Stunden lang.
  4. Die technischen Einstiegshürden für Produzenten sinken seit Jahren, führen aber zu einer Qualitätsinflation.
  5. Die technischen Einstiegshürden für Hörer sind nach wie vor hoch, und führen in Kombination mit den ersten vier Punkten zu einem anhaltenden Nischendasein von Podcasts.

Das alles ist nachvollziehbar, wenn man sich die Historie anschaut: Deutsches Podcasting entstand und wuchs vor allem im Umfeld des Chaos Computer Clubs (CCC) und der Netzgemeinde im allgemeinen. Tim Pritlove, der als so etwas wie der Patenonkel des Podcasting in Deutschland gesehen wird, stammt aus dieser Ecke, und treibt unvermindert den technischen Fortschritt und den Austausch der deutschen Podcaster untereinander voran. Ohne ihn und seine Mitstreiter am Podlove-Projekt wäre auch Viva Britannia niemals so schnell ans Netz gegangen.

Gleichzeitig scheinen sich “neue” Formate nur langsam durchzusetzen – und damit ist nicht wirklich Revolutionäres gemeint, sondern einfach Formate, die anders sind als der 3-stündige Technik-Stammtisch- oder -Skype-Interview-Podcast der frühen Stunde.

So sorgte Tim kürzlich für etwas mehr als Verwunderung, als er bei Schall und Rauch kurzen Formaten wie ausdrücklich Viva Britannia gar die Daseinsberechtigung als die Qualität eines Podcasts absprechen wollte. Ähnlich sah man immer wieder Weltsichten aufeinanderprallen, wenn Tim bei NSFW mit dem Radio-Moderator und WRINT-Podcaster Holger “Holgi” Klein zur Zukunft des Podcasting gegenüber dem klassischen Rundfunk diskutierte. Der Wille, den “normalen” Hörer zu sehen, der nicht jede Woche mehrere Stunden lang Gespräche rezipieren kann und will, und damit die Beschränktheit gewisser Formate, schien hier nicht sonderlich ausgeprägt.

Breitere Öffentlichkeit bekam diese Diskussion dann kürzlich zunächst durch einen Spiegel-Online-Artikel von Ole Reißmann. Hier wurden die genannten Probleme wieder angesprochen, aber in den Kommentaren auch sehr schnell darauf hingewiesen, dass es ja durchaus kurze, nicht-technische Formate wie Viva Britannia gibt, sowie zahlreiche Podcasts von und mit Frauen. Nele Heise, die zu dem Thema Podcasts forscht, hatte nach einem Twitter-Aufruf schnell rund hundert entsprechenden Produktionen gesammelt.

Parallel veröffentlichte mein Freund Sebastian Bartoschek ein Interview mit Holgi, bei dem es explizit um den Vergleich Podcast zu Radio ging. Hier empfahl Holgi Viva Britannia nebenbei als ein “kurzes und knackiges” Podcast-Format.

Das ganze kulminierte dann vergangenen Samstag beim Deutschlandradio Kultur in der Sendung Breitband in einem Gespräch zwischen Moderator und Podcaster Marcus “monoxyd” Richter, Nele Heise, Holgi und Marcus Engert, dem Mitgründer und Chefredakteur des Webradios detektor.fm. Im Zusammenhang mit Podcast-Empfehlungen muss ich hier noch ein weiteres Mal Holgi für die prominente Erwähnung von Viva Britannia danken.

Was nehme ich aus den ganzen Diskussionen und meinen eigenen Überlegungen als kleines Zwischenfazit mit?

  • “Podcast” bezeichnet erst einmal nur eine Verbreitungsform – über das Internet abonnierbare Audio-Dateien. Unabhängig vom Produzenten, dem Sendungsformat und dem konkreten Inhalt gibt es hier unzweifelhaft noch eine technische Hürde für den “normalen” potentiellen Hörer – es fehlt an einem einfachen Zugang zu diesem Verbreitungsweg und an ordentlichen Podcast-Verzeichnissen zum Stöbern und Entdecken.
  • Aktuelle Podcast-Formate mögen inhaltlich Nischen bedienen, aber das ist überhaupt nicht negativ zu sehen: Das ganze Internet ermöglicht Individualisierung und damit auch die Berechtigung von Nischenangeboten. Ein Thema, für das es in einer Stadt fünf Interessenten gibt, findet weltweit Tausende. Wie Marcus Engert bei Breitband richtig sagte: Manche deutsche Podcasts haben so viele Hörer wie manche Lokalzeitungen Leser.
  • Deutsche Podcasts bieten heute schon mehr als das 3-Stunden-Nerd-Stammtisch-Klischee, und der Trend geht weiter. Mehr Frauen machen Podcasts, es gibt kurze Formate, es gibt Sendungen zu vielen unterschiedlichen Themen. Ich kann Holgis Vorhersage nachvollziehen, dass mittelfristig mehr junge Journalisten in die Podcasts drängen und die Szene so weiter professionalisieren werden. Das Radio als etabliertes Medium hat schon das meiste ausprobiert, was an Formaten machbar ist, und viele nachvollziehbare Audio-Standards etabliert. Hier wird noch mehr zusammenwachsen.
  • Die GEMA und die Rechtsunsicherheit in vielen Produktionsbereichen ist ebenfalls eine Hürde für deutsche Podcasts, aber ich möchte das Argument nicht überstrapaziert sehen. Ja, Musik-lastige Podcasts sind wegen der hiesigen Regelungen nicht machbar; die Realitätsferne der GEMA ist auch in diesem Bereich blanker Hohn. Dennoch ist vieles möglich, wenn auch nicht so viel wie bei den immer wieder gelobten amerikanischen Formaten, die aber ehrlicherweise auch eher aus dem traditionellen Rundfunk stammen und selten Amateurproduktionen sind.

Trotz aller bisherigen Fortschritte: Ich wünsche mir noch mehr Vielfalt in den Formaten und Inhalten deutscher Podcasts, und auch noch mehr Professionalisierung. Ich selbst will auch bei meinen Projekten nicht still stehen, so weit ich das als Amateur realisieren kann. Aber es freut mich, wenn mein kleines Projekt bereits jetzt hinsichtlich Format und Inhalt genug Freunde findet, dass es immer wieder als Referenz herangezogen wird. Vielen Dank dafür – und empfehlt Viva Britannia gerne auch weiterhin weiter!

P.S.: Ja, neben Viva Britannia produziere ich mit dem Psychotalk auch einen dieser legendären 3-Stunden-Labercasts, bei dem drei Herren mittleren Alters live im Netz miteinander stammtischartige Gespräche führen, die dann hinterher so gut wie ungeschnitten als Podcast verewigt werden.  Nur geht es dabei nicht um Technik-Themen, sondern um Psychologie, und das macht den Psychotalk meines Wissens derzeit im deutschen Netz auch recht einzigartig. Aber die Grenzen dieses Formats sind uns wohl bewusst. Wir schaffen es ja selbst kaum, den langen Formaten befreundeter Podcaster zu folgen. Deshalb gibt es vom Psychotalk auch nur alle sechs bis acht Wochen einmal eine Sendung. Und wenn wir merken sollten, dass das Projekt außer uns selbst kaum noch jemanden interessiert,  werden wir es begraben. Podcasting braucht den Mut zum Experiment, das Bewusstsein zur Nische – und die Einsicht, wenn das alles doch nicht reicht.

Viva Britannia jetzt auch als Android App

Ihr besitzt ein Android-Gerät und wollt bei Viva Britannia auf dem Laufenden bleiben? Oder Ihr wollt Viva Britannia jemandem empfehlen, der nicht so Technik-affin ist, aber  ein Android-Gerät hat? Da gibt es jetzt eine einfache Möglichkeit: Einfach im Google Play Store nach Viva Britannia suchen (oder den Link in der Seitenleiste klicken), und Ihr könnt Euch den Podcast als kostenlose App auf Telefon oder Tablet packen. Fertig.

Da soll noch mal jemand sagen, Podcaster würden immer nur für Nerds und Apple-Jünger produzieren! Dank der Initiative von Toby Baier vom Einschlafen Podcast und der Arbeit von Daniel Oeh, dem Macher des Android-Podcatchers AntennaPod, gibt es nun einen einfachen Weg für die Macher von Podcasts, neue Hörer für ihre Produktionen zu gewinnen: Man kann eine abgespeckte Version von AntennaPod für seinen eigenen Podcast konfigurieren und als eigenständige App anbieten. Damit müssen potenzielle Hörer gar nicht wissen, was ein Podcatcher ist oder wie man Feeds abonniert. Alles, was die Zugangshürde zu Podcasts senkt, ist gut.

Einige deutsche Podcaster bieten diese neue Möglichkeit an schon: Toby Baier für den Einschlafen Podcast, Holger Klein für WRINT, Florian Freistetter für die Sternengeschichten und Sven Mencke für den Culinaricast. Viva Britannia ist nun der fünfte Podcast im AntennaPod-Bunde. Und das Schöne an der App: Sobald jemand auf den Geschmack kommt und sich einen eine weitere der Stand-Alone-Podcast-Apps installiert, wird er darauf hingewiesen, dass er auch einfach AntennaPod installieren kann, und dann werden die bestehenden Abonnements gleich übernommen.

Wenn Ihr einen Android-Besitzer also schnell mal auf den rechten Viva-Britannia-Pfad bringen wollt, ist das nun ein Leichtes. Dafür könnt Ihr Daniel hier auch gern mal flattrn.

Hörertreffen und Lesung im Mai in München

Ende Mai wird es in München gleich zwei Veranstaltungen mit Viva-Britannia-Beteiligung geben.

Am Freitag, dem 30. Mai, gibt es im Augustinerkeller ein großes Hörertreffen von und mit Machern verschiedenster deutscher Podcasts, und am 31. Mai gibt es ein weiteres jmb-VerlagDouble-Feature, mit Lesungen aus dem Viva-Britannia-Buch und aus Muss man wissen! Ein Interview mit Dr. Axel Stoll.

Beide Veranstaltungen sind kostenlos, bei der Lesung werden wir aber einen Hut herumgehen lassen, um unsere Gastgeber zu unterstützen. Wenn Ihr mit dabei sein möchte, findet Ihr auf der Seite von Hoaxilla nähere Details zu Hörertreffen und Lesung –  bitte tragt Euch dort kurz in den Kommentaren ein, damit wir ungefähr wissen, mit wie vielen Teilnehmern wir jeweils rechnen müssen.

Vielleicht sieht man sich Ende Mai in München?

Schön war’s in Hamburg

Was VB-Premieregibt es Passenderes, als über das Karnevalswochenende aus dem Rheinland ins schöne Hamburg zu flüchten? Zwischen kostenloser Stadtführung bei erstaunlich gutem Wetter, Hafenrundfahrt mit der Linie 62, Besuch im Völkerkundemuseum am japanischen Mädchenfest, Frühschoppen im Alten Mädchen, Abendessen im Fischereihafen-Restaurant und einem Glücksfund von Simon Severin’s königlich-bayrischem Marine-Rum bei Mutterland gab es auch einen offiziellen Termin: Die Viva-Britannia-Buchpremiere.

Rege Beteiligung

Über 40 Interessierte hatten am Samstagabend den Weg in den Kulturladen St. Georg gefunden, um zuerst mir bei einigen Ausführung und Kapitelteilen von Viva Britannia zu lauschen, und um dann von Alexa und Alexander Waschkau und unserem gemeinsamen Verleger Jens Bolm in die Gedankenwelt von Dr. Axel Stoll eingeführt zu werden. Auch der abwesende Mitautor Sebastian Bartoschek ließ es sich nicht nehmen, per exklusiver Grußbotschaft zu der Lesung beizutragen.

Der Autor liest und grimassiert

Über zwei Stunden wurde gelesen, diskutiert und signiert, und dann ging es noch mit einigen Teilnehmern zuerst ins Erdgeschoss des Kulturladens und anschließend auf die Lange Reihe.

Noch einmal vielen Dank an alle, die gekommen sind, an die Waschkaus und Jens Bolm für die Organisation, an Anja für die Fotodokumentation, an den Kulturladen für den Raum, und an das Café Uhrlaub für eine nächtliche Heimat bei Getränken und warmem Essen.

Lesen in verteilten Rollen. Von links nach rechts: Fußnoten, Interviewer, Interviewter

Weitere Lesungen im Bundesgebiet sind bereits in Planung. Viele Werke der genannten Autoren finden sich – natürlich – beim jmb-Verlag. Und wer sich das Viva-Britannia-Buch nicht rechtzeitig vorbestellt hatte, um es signiert zu bekommen – wenn Ihr mich seht, hole ich das gerne nach. Nur echt mit dem Krönchen.

 

Sven bei “This Week in Germany”

Vor kurzem hatte ich die Ehre, von Frederick Colby für This Week in Germany (TWIG) interviewt zu werden. TWIG ist ein englischsprachiger Podcast über Deutschland, mit Einblicken in die deutsche Kultur und in aktuelle Geschehnisse – also gewissermaßen Viva Britannia “verkehrt”.

40 Minuten lang habe ich mich mit Frederick über die Sicht der Briten auf Deutschland und die Sicht der Deutschen auf Großbritannien unterhalten, über Gemeinsamkeiten und Unterschiede, und über die Besonderheit, ein fremdes Land ganz nah zu erleben.

In der aktuellen Episode von TWIG gibt es einen kurzen “Teaser” für das Interview, das vollständig als die erste Episode von TWIG Extra zu hören ist. Viel Spaß dabei!

Buchpremiere am 1.3. in Hamburg

Während ich die letzten Tage auf Weinreise an der Loire verbrachte, ging diese Info schon kurz über die sozialen Netzwerke – jetzt noch einmal ein offizieller Blog-Post.

VB-PremiereDie Premiere des Viva Britannia-Buches findet am Abend des 1. März in Hamburg statt. Mein Freund und VB-Initiator Alexander Waschkau von Hoaxilla hat einen Veranstaltungsort in St. Georg organisiert, an dem wir ein jmb-VerlagDouble-Feature abliefern werden: Erst lese ich aus Viva Britannia, und dann gibt es auch noch Ausschnitte aus Muss man wissen! Ein Interview mit Dr. Axel Stoll.

Die Lesung ist kostenlos, wir werden aber einen Hut herumgehen lassen, um unsere gastgebende Location zu unterstützen. Wenn Ihr mit dabei sein möchte, findet Ihr auf der Seite von Hoaxilla nähere Details – und bitte tragt Euch dort kurz in den Kommentaren ein, damit wir ungefähr wissen, mit wie vielen Teilnehmern wir rechnen müssen.

Vielleicht sieht man sich am 1. März in Hamburg?

Veranstaltungsankündigung: Medium werden

Eine kurze Ankündigung in eigener Sache, die mal nichts mit Viva Britannia oder Großbritannien an sich zu tun hat – zumindest nicht auf den ersten Blick.

Ende Oktober veranstalten Julia Groß und Sebastian Bartoschek im Ruhrgebiet ein 2,5-tägiges Wochenendseminar “Wie werde ich Medium?“. Dabei geht es nicht um das vermeintliche Gespräch mit Verstorbenen, sondern darum, wie Privatpersonen oder Organisationen ihre v.a. wissenschaftlich-kritischen Themen und Beiträge in den Medien besser positionieren können. In dem Workshop berichten und diskutieren Praktiker und Journalisten ihre Erfahrungen, und das cross-medial, d.h. über die Arbeit mit Presse, Rundfunk, Fernsehen, Blogs, Podcasts, Events, etc. hinweg.

Ich werde einer der zahlreichen Referenten sein – als leidenschaftlicher Podcaster, als hauptberuflicher Kommunikator in Wirtschaftsunternehmen, sowie als Beteiligter bei diversen wissenschaftlich-skeptischen Aktionen.

Derzeit fragen Julia und Sebastian das grundsätzliche Interesse für ein solches Seminar ab, auch um Räumlichkeiten und Kosten besser planen zu können. Den ersten Flyer für die Veranstaltung findet Ihr hier, und Euer Interesse bekunden könnt Ihr per E-Mail an Sebastian Bartoschek.

Jetzt vorbestellen: Das Viva-Britannia-Buch

Ja, es wird ein Viva-Britannia-Buch geben. Anfang März soll es erscheinen. Hierzu überarbeite ich gerade alle Podcast-Texte des Jahres 2013. Alles Wissenswerte, das ich in den ersten 25 Folgen dieses Projekts von mir gegeben habe, samt Korrekturen und Anmerkungen, könnt Ihr dann kompakt in Buchform in den Händen halten: zum Nachschlagen, zum Schmökern, oder zum Verschenken an Freunde, die keine Podcasts hören.

“Viva Britannia. Wissenswertes von der Insel” wird der erste Band in der neuen Podcast-Edition des jmb-Verlags. Alle bis Ende Februar vorbestellten Exemplare werden von mir vor dem Versand persönlich signiert.

Alles zum Buch und die Möglichkeit zum Vorbestellen findet Ihr hier.

Der gute Ton

Ich hoffe, Ihr seid alle gut im Jahr 2014 angekommen. Meinen Danksagungen für Eure vielfältige bisherige Unterstützung von Viva Britannia bin ich ja bereits in Folge 25 nachgekommen. Daher nun gleich zu den Neuigkeiten…

Zum Jahreswechsel habe ich alle bisherigen Folgen noch einmal neu veröffentlicht; es liegen nun neue Audio-Dateien hinter den existierenden Links. Wenn Ihr Folgen neu ladet oder online anhört, könnten Euch Unterschiede auffallen. Nur auf YouTube ist alles beim Alten – ansonsten hätte ich mir die Statistiken kaputt gemacht, und so viele von Euch scheinen diesen Kanal ohnehin nicht zu nutzen.

Was habe ich getan? Inhaltlich sind die Folgen unverändert. Zum einen habe ich aber für die Folgen bis einschließlich Nummer 11 die Kapitelmarken nachgeliefert. Damit kann man nun auch hier innerhalb der Folge direkt zu einem Thema springen, das einen interessiert, oder es erleichtert das Suchen von Stellen, an die man sich erinnert.

Zum anderen habe ich alle Folgen und Dateiformate mit einer höheren Tonqualität nachproduziert. Für die Experten: Ich gebe die Aufnahmen nun als 24bit/192kbps FLAC zu Auphonic, und das gibt die optimierte Folge in verschiedenen Formaten mit 128kbps aus. Zuvor war für manche Folgen bereits das Eingangsformat ein MP3, und die Qualität der Ausgabe lag auch niedriger. Das alles erhöht zwar auch die Dateigrößen etwas, sollte aber eine insgesamt bessere Tonqualität bringen.

Ab sofort werden alle neuen Folgen – inklusive YouTube-Videos – in dieser höheren Tonqualität produziert. Und Kapitelmarken gibt es natürlich auch weiterhin.

Natürlich wird es für Viva Britannia 2014 noch einiges anderes Neues geben – dazu aber zu gegebener Zeit. Euch erst einmal einen guten Start, und viel Spaß mit den neuen Folgen ab 12. Januar!